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Birding nicht nur in NRW

Beobachtungsgebiete

Liebe Ornithologen und Naturfreunde,

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Birding oder Bird Watching, also das beobachten von Vögeln, ist in Deutschland noch nicht so verbreitet wie z. B. in England. Dabei ist es eine wunderbare und sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Man ist an der frischen Luft, man bewegt sich und wenn einen der Ehrgeiz gepackt hat, macht es richtig Spass. Bei schönen Vögeln denkt man sofort an Papageien! Aber wieso eigentlich? Die bunten Farben stechen uns sofort ins Auge und dazu kommt noch das diese Vögel schnell lernen und vor allem, was wir wollen.

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Da hat aber unsere einheimische Vogelwelt einige Überraschungen zu bieten: Die Rabenvögel wie Krähe, Dohle und Elster sehen unscheinbar aus, gehören aber zu den intelligentesten Vögeln der Welt. Elstern zum Beispiel erkennen sich im Spiegel, jeder normale Vogel hält das Spiegelbild für einen Konkurrenten.

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Was die Schönheit und Farbenpracht der einheimischen Vögel angeht, brauchen sich diese keineswegs vor den Exoten zu verstecken. Nehmen Sie sich einmal die Zeit und beobachten Sie die Vögel im Park oder an einem See. Sie werden schnell merken wie interessant das ist und Sie werden Vögel sehen, die Sie bisher nicht kannten...

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Ich wünsche jedem, der es bereits macht und allen die dazu stossen viel Spass bei seinen Beobachtungen und hoffe einen kleinen Beitrag mit dieser Seite leisten zu können, dieses Interessante Hobby in Deutschland weiter zu verbreiten. 

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Ihr/Euer

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fotolulu

Ausrüstung

Was brauchen Sie zum Birding?

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1. Lust und Zeit auf Natur

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Sie müssen dieses Hobby nicht alleine betreiben, es gibt auch geführte Vogelwanderungen, bei denen Sie fachlich an die Materie herangeführt werden und einige Tricks lernen können.Sie können es beim „normalen“ Spaziergang machen, im Stadtpark, im Wald, am See etc. 

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2. Literatur

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Sie benötigen ein Bestimmungsbuch der europäischen Vogelwelt. Das bekommen Sie in jeder größeren Buchhandlung.

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3. Hilfsmittel

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Ein gutes Fernglas ist sinnvoll, denn gerade in Deutschland gibt es einige sehr scheue Vogelarten, die sich leichter aus größerer Entfernung beobachten lassen. Raubvögel zum Beispiel können Sie zum Teil zwar auch auf große Entfernung erkennen, Sie können auch sehen ob es ein Milan oder ein Bussard ist, aber Sie sehen nicht mehr um welche Art Bussard es sich handelt.

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Für Fortgeschrittene gibt es dann irgendwann ein Spektiv, mit dem man auf sehr große Entfernung sehr gut auch kleine Details sehen kann.

Die Vogelfotografie ist ein zeitaufwändiges und teures Hobby. Eine Fotoausrüstung, mit der Sie wirklich tolle Fotos machen können kostet sein Geld. Für den Urlaub oder das Fotografieren im Zoo, reicht eine preiswerte Spiegelreflexkamera und ein Teleobjektiv mit 300 mm Brennweite aus.

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Damit kommen Sie nicht allzu weit bei den einheimischen Vögeln, denn diese sind zum grossen Teil sehr scheu. Da sollten Sie schon ein Objektiv mit 500 mm Brennweite haben und auch das ist sehr knapp. Optimal ist ein 500er Objektiv mit einer Lichtstärke von 4,0, denn dieses erlaubt den Einsatz eines 2fach Konverters, so das Sie auf minimum 1000mm Brennweite kommen.

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Ein 600er oder gar 800er Objektiv in dieser Qualität ist sehr schwer und sehr teuer. Mit diesen „Brocken“ macht es keinen Spaß im Gelände herum zu laufen. Vorsicht vor Billig-Objektiven, diese haben eine Lichtstärke die einer Dunkelkammer gleichen und zum Teil haben diese Objektive auch keinen Autofokus. Bei einer Lichtstärke von 8,0 und mehr, können Sie eventuell bei Sonnenschein ein gutes Foto machen. Die Vögel und das Wetter werden sich aber nicht daran halten.

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Zum Einstieg in die Vogelfotografie, bzw zum Test ob man überhaupt Spass daran hat könnte man es mit einer der neueren Kompaktkameras versuchen. Ein 12 fach Optischer Zoom liegt etwas über 400mm Brennweite, aber erwarten Sie keine Wunder von diesen Kameras.

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Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt, ist die Schnelligkeit der Kamera. Die EOS 1D X schalten Sie an und dann können Sie sofort los fotografieren. Diese Kamera macht bis zu 14 Bilder in einer Sekunde. Bei einer Kompaktkamera kann es passieren, das dass Motiv schon wieder weg ist bevor diese Betriebsbereit ist.

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Für welche Ausrüstung Sie sich auch entscheiden, sollten Sie auch davon abhängig machen was Sie mit den Fotos später machen wollen. Für Beweisfotos oder für private Zwecke um Freunden zu zeigen was Sie alles gesehen haben, da reicht eine Kompaktkamera oder eine kleinere Spiegelreflexkamera aus.

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Möchten Sie aber professionelle Fotos machen, dann sollten Sie sich im Fachhandel beraten lassen.

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Vorsicht: „Fotodroge“

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Mit den Jahren wird Ihre Ausrüstung immer grösser und teuerer, egal wie klein Sie angefangen haben!

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Ihr fotolulu

Vogelfotografie

Naturschutzgebiet Bislicher Insel

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Vor 350 Jahren strömte der Rhein in einer Schleife südlich der Bislicher Insel. Friedrich der Große ließ den Lauf mit einem Kanal zum Schutz vor Hochwasser und für die Schifffahrt begradigen. Der Altarm verlandete mehr und mehr und steht heute nur noch über einen schmalen Abfluss mit dem Hauptstrom in Verbindung.

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Vielfältiger Lebensraum

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Bei Hochwasser erobert sich der Rhein sein altes Bett zurück und überflutet weite Teile der 1.000 Hektar großen Bislicher Insel. Als eine der letzten naturnahen Auenlandschaften am Niederrhein steht das Gebiet heute großflächig unter Naturschutz. Seine überregionale Bedeutung verdankt es der Vielfalt der Lebensräume, den Sand- und Kiesufern am strömenden Fluss ebenso wie dem Schilfröhricht und den Schlammufern am ruhigen Altrhein.

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Beliebter Rastplatz

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Schon lange ist die Bislicher Insel ein international bedeutsames Vogelrastgebiet: Jahr für Jahr üben die großen Schwärme arktischer Gänse eine besondere Anziehungskraft nicht nur auf Vogelkundler aus - bis zu 25.000 arktische Gänse beziehen hier ihr Winterquartier. Auf der Bislicher Insel finden auch gefährdete Tiere und seltene Pflanzen neuen Raum zum Leben: Vielleicht begegnet Ihnen ein Silberreiher, die imposante Raupe des Weidenbohrers oder gar ein Biber.

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Quelle: http://www.metropoleruhr.de/freizeit-sport/natur-erleben/bislicher-insel/naturschutzgebiet.html

Beobachtungsgebiete

»Endlich Schluss mit Zetteln und Heftchen!« Schreiben Sie Ihre Beobachtungen in dieses Buch. So entsteht mit der Zeit Ihre persönliche und präsentative »Beobachtungsbibliothek«.

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Im ersten Buch „Mein Birding-Buch“ befindet sich eine komplette Checkliste aller Vögel Europas, inklusive deren Unterarten sowie eine Liste „seltener Gäste in Europa“.

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Das Buch „Meine Vogelbeobachtungen“ ist die Fortsetzung und der gesamte Platz ist für Ihre Beobachtungen vorgesehen. Auf dem Buchrücken können Sie die Nummerierung vornehmen und die Jahreszahl dazu schreiben.

Rheinaue Walsum

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Die Rheinaue Walsum im Norden Duisburgs erstreckt sich rechtsrheinisch vom Nordhafen Walsum bis zur Emschermündung auf Dinslakener Stadtgebiet. Die Aue wurde über Jahrzehnte durch Kiesabtragung, Kohleabbau (Bergsenkungen!) und den Bau eines Deiches Mitte der 1930er Jahre (vor wenigen Jahren erneuert) beeinflusst. Dennoch finden sich hier nach wie vor Auenwälder und sich stetig verändernde Kleingewässer, die zahlreichen Tieren als Lebensraum dienen.

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Das Gebiet zeichnet sich durch ausgedehnte Wiesen und Weiden sowie Elemente der Weichholzaue im Deichvorland und eine reich strukturierte, von Hecken und Kopfbäumen sowie vielen Bergsenkungsgewässern durchsetzte Landschaft im Deichhinterland aus. 

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Die Rheinaue bietet Besuchern die Gelegenheit, während ausgedehnter Spaziergänge die Pflanzen- und Tierwelt zu beobachten. Insbesondere die artenreiche Vogelwelt kann vom Deich und den Wegen aus ganzjährig hervorragend beobachtet werden. Neben den vielen Brutvögeln sind auch die Durchzügler und Wintergäste in großer Anzahl zu beobachten. 

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Trotz des Deiches werden bei Hochwasser noch immer bis zu 50% der Rheinaue überflutet. Daher verändert sich das Bild, das sich bei einem Besuch bietet, mit schwankenden Wasser-Ständen.

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Quelle: https://www.natur-erleben-nrw.de/natura-2000/regionen-und-gebiete-in-nrw/details/rheinaue-walsum/

Die complette Checkliste aller Vögel der Welt

Die komplette Checkliste aller Arten und Unterarten, es sind 10.686 Vogelarten aufgeführt und 15.908 Unterarten. 254 Arten / Unterarten gelten als ausgestorben.

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Alle Arten und Unterarten erstmals mit deutschen Namen

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Eine gesonderte Checkliste aller Vögel Europas inklusive Unterarten und seltenen "Gästen". 535 Arten, inkusive deren 1.627 Unterarten, sowie eine Liste 328 seltener Gäste in Europa.

Rieselfelder Münster

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Das Europareservat „Rieselfelder Münster“ liegt etwa 6 km nördlich des Stadtzentrums von Münster. Dieses von Menschenhand geschaffene Feuchtgebiet auf den ehemaligen Verrieselungsflächen der Stadt hat als bedeutender Rast- und Mauserplatz für Zugvögel eine wichtige Verbindungs- und Trittsteinfunktion für europaweit bedrohte Vogelarten.

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Aus der Luft gesehen bieten die Rieselfelder das Bild einer großen Seenplatte mit über 100 Einzelteichen. Deutlich ist die Zweiteilung des Gebietes. Im nördlich gelegenen Naturschutzgebiet hat sich die ursprüngliche schachbrettartige Parzellierung weitgehend erhalten. Das südöstlich angrenzende, erst 1999 wieder vernässte Naturerlebnisgebiet ist weniger klar gegliedert.

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Beide Gebiete zusammen sind als Europäisches Vogelschutzgebiet ein Baustein des Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 zur Erhaltung des europäischen Naturerbes und unterliegen internationalen Schutzbestimmungen.

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Lebensräume

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Die Rieselfelder sind ein Mosaik unterschiedlicher Lebensräume mit einer Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Viele Teiche im Reservat haben eine typische Zonierung von offenen Wasserflächen über Schlammfluren bis hin zu randlichen Röhrichten. Vor allem im Naturerlebnisgebiet nehmen feuchte Weiden und Wiesen große Bereiche ein. Streuobstwiesen und Brachen ergänzen das Angebot an Biotopen. Welcher Lebensraum von den Tieren bevorzugt wird, hängt auch von ihrer Spezialisierung und ihrer Mobilität ab. Während Vögel meist mehrere Biotope nutzen, gibt es beispielsweise unter den Insekten ausgesprochene Feinschmecker, deren Vorkommen an bestimmte Nahrungspflanzen gebunden ist.

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Infolge der Bewässerung mit dem gereinigten Abwasser sind nach 1975 Amphibien, Reptilien (Ringelnatter!) und Fische heimisch geworden. 

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Typisch für die Rieselfelder sind die niedrigen Wasserstände, die von 1 bis etwa 60 cm reichen. Seit 2013 werden – zumeist in geschlossenen Schilfformationen – Blänken mit einer Wassertiefe von etwa 80 cm ausgehoben. Diese vergrößern die Lebensraumvielfalt und erlauben Fischen, auch härtere Winter zu überstehen. Ihnen folgen dann die fischfressenden Vogelarten.

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Quelle: http://wp.biostation-muenster.org

Mit diesem Buch möchte ich allen Tier-Freunden und Biologen erstmals eine komplette Übersicht in Deutsch an die Hand geben. Dazu habe ich allen Unter-arten eindeutige deutsche Namen gege-ben. Die Namensgebung soll keinen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werden. Die Namen beruhen auf Übersetzungen aus den lateinischen Namen, geografischen Verbreitungs-gebieten, den Namen der Entdecker und Übersetzungen aus dem Englischen. 

In diesem Buch finden Sie die Säugetiere sortiert nach der üblich verwendeten Systematik. Die Einträge der Spezies bestehen aus dem wissenschaftlichen Namen, dem deutschen Namen, dem englischen Namen und den Verbreitungsgebieten (in vereinfachter Form). Bei den Unterarten sind die Namen in Latein und Deutsch angegeben.

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Krickenbecker Seen und Kl. De Wittsee

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Im Naturschutzgebiet „Krickenbecker Seen und Kleiner De Wittsee“ findet man eine Vielfalt an Lebensräumen vor. Sie reichen von nährstoffreich und feucht an den Krickenbecker Seen bis zu nährstoffarm oben in den Hinsbecker Höhen. Diese Vielfalt sucht heute in der niederrheinischen Landschaft ihresgleichen und bietet vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum.

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Ein Paradies für Wasservögel

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Das Nahrungsangebot der nährstoffreichen Seen zog schon vor hundert Jahren zahlreiche Vögel an. Die Bedeutung der Seen als Brut- und Rastplatz für Wasservögel, aber auch die üppige Unterwasserflora führten bereits 1938 zur Ausweisung der Krickenbecker Seen als Naturschutzgebiet. Je nach Jahreszeit kann man auf den Wasserflächen Krick- und Tafelenten, Schnatter- und Reiherenten oder auch Löffelenten entdecken. Das ganze Jahr über sieht man Graugänse, als Rastvögel kommen im Frühjahr und Herbst Bläss- und Saatgänse hinzu. Häufig anzutreffen sind auch Haubentaucher, Bläss- und Teichhühner. 

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Moore und Laubwälder

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Verlässt man auf einem Spaziergang den Bereich direkt an den Seen, so gibt es auch dort vieles zu entdecken. Östlich der Seen machen die Hinsbecker Höhen mit etwa 70m bis 80m Höhe ihrem Ruf als „Hinsbecker Schweiz“ alle Ehre. Nicht nur große Bereiche alten Laubwaldes, auch Moore prägen diesen Bereich. Im Schutzgebiet können Spaziergänger einen schönen Ausblick auf ein Hangmoor am Fuße des Taubenbergs genießen. Typische Pflanzenarten dieses Quellmoors sind der duftende Gagelstrauch, die Gelbe Moorlilie, die rosa blühende Glockenheide und der fleischfressende Sonnentau.

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Quelle: http://www.bsks.de/Schutzgebiete/Krickenbecker-Seen.html?lang=de

Ich habe allen Arten und Unterarten die "namenslos" waren, eindeutige deutsche Namen gegeben. Die Namensgebung soll keinen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werden. Die Namen beruhen auf Übersetzungen aus dem lateinischen Namen, geografischen Verbreitungs-gebieten, den Namen der Entdecker und Übersetzungen aus dem Englischen. 

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In diesem Buch finden Sie die Reptilien sortiert nach der üblich verwendeten Systematik. Die Einträge der Spezies bestehen aus dem wissenschaftlichen Namen, dem deutschen Namen, dem englischen Namen und den Verbreitung-sgebieten (in vereinfachter Form). Bei den Unterarten sind die Namen in Latein und Deutsch sowie den Verbreitungsgebieten angegeben.

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Lüsekamp und Boschbeek

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Das Naturschutzgebiet „Lüsekamp und Boschbeek“ grenzt direkt an den Nationalpark de Meinweg auf niederländischer Seite. In diesem Gebiet zwischen Roermond und Niederkrüchten ist der größte Moor-Birkenwald ganz Nordrhein-Westfalens zu finden. 

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Nicht nur deshalb ist es eines der bedeutendsten Schutzgebiete des Landes. Auch die großflächigen Trocken- und Feuchtheiden entlang des naturnahen Buschbaches (Boschbeek) tragen wesentlich zum Schutzstatus des 250 Hektar großen Gebiets bei. 

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Hohe Artenvielfalt

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Das Gebiet weist aufgrund der vielen verschiedenen Pflanzengesellschaften eine sehr hohe Artenvielfalt auf. Besondere Pflanzenarten im Naturschutzgebiet sind Lämmersalat, Zwerg-Igelkolben und Sumpf-Johanniskraut. Im Gebiet Lüsekamp und Boschbeek befinden sich Bestände dieser in NRW vom Aussterben bedrohten Arten.

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Brut- und Rastplatz für viele Vogelarten

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Diese hochwertigen Lebensräume sorgen dafür, dass einige seltene Vogelarten im Naturschutzgebiet brüten. Darunter das Blaukehlchen, der Ziegenmelker und die Heidelerche. Auch der Schwarzspecht brütet hier in alten Buchen. Als Rastplatz dient das Gebiet vor allem Entenvögeln, Wiesenlimikolen, Kranichen und vielen durchziehenden Singvögeln. Bei einem Spaziergang entlang der Wiesen kann man diese gut beobachten. Sie sitzen häufig auf Weidezäunen und lassen sich vom Rundweg auf den offenen Flächen gut beobachten.

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Eine der größten Kreuzotterpopulationen

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Neben den genannten Vogelarten ist im Lüsekamp und Boschbeek eine der größten Kreuzotter-populationen im Deutsch-Niederländischen Grenzgebiet heimisch. Die Gagelmoore und Pfeifengrasbestände im Lüsekamp bieten Sonnplätze, Verstecke, Nahrung und genügend Feuchtigkeit. Zudem ist der Standort wichtiges Refugium für Moorfrösche und Kammmolche. 

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Quelle: http://www.bsks.de/Schutzgebiete/L%C3%BCsekamp.html?lang=de

Zwillbrocker Venn

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Direkt an der niederländischen Grenze im westlichen Münsterland befindet sich das Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn. Die Stars des Gebietes sind eindeutig die Flamingos, die hier in der nördlichsten Kolonie weltweit beheimatet sind. Es gibt aber noch viel mehr zu entdecken.

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Wasser ist das prägende Element im Zwillbrocker Venn

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Das Zwillbrocker Venn ist geprägt von Feuchtwiesen, Moor- und Heidelandschaft sowie einem flachen See. Während in dem Gebiet früher Torf gestochen wurde, füllte sich die Mulde nach Beendigung der Nutzung allmählich mit Wasser und ließ ein Vogelschutzgebiet mit besonderer europaweiter Bedeutung entstehen. Wie eine Oase wirkt das Venn in einer ansonsten landwirtschaftlich genutzten Region.

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Das Zwillbrocker Venn - ein Vogelschutzgebiet von europäischer Bedeutung

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Jährlich ziehen die Flamingos im Zwillbrocker Venn zahlreiche Besucher an. Die ca. 40 Tiere sind zwischen April und Juli zumeist an den flachen Ufern der Inseln zu beobachten. Ihr Winterquartier haben die Flamingos hingegen in den etwas milderen Regionen Südhollands. Neben den Flamingos sind im Sommer im Zwillbrocker Venn auch ca. 10.000 Lachmöwen zu Hause. Die Bewohner der größten binnenländischen Kolonie Deutschlands machen schon von Weitem lautstark auf sich aufmerksam.

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Erster Anlaufpunkt ist die Biologische Station in Zwillbrock

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Wichtige und selten gewordene Tier- und Pflanzenarten haben in diesem einzigartigen Biotop einen wichtigen Lebensraum gefunden. Bei einem Rundgang um den See wird an verschiedenen Stellen die Tier- und Pflanzenwelt des Zwillbrocker Venns erklärt. Einen guten Einstieg in das Zwillbrocker Venn bietet die Biologische Station in Zwillbrock mit ihrer informativen Ausstellung zur Natur- und Kulturlandschaft der Region. In der Nachbarschaft liegt auch die imposante Barockkirche von Zwillbrock und attraktive Gastronomie, die im Paket ein schönes Ziel für einen Tagesausflug ausmachen

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Quelle: http://www.muensterland-tourismus.de/69452/zwillbrocker-venn

Naturschutzgebiet Versmolder Bruch

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Das NSG "Versmolder Bruch" wurde bereits im Jahr 1990 ausgewiesen, im Jahr 2012 wurden allerdings im Zuge einer Neuausweisung der ursprünglichen Fläche zusätzliche 19,2 ha hinzu-gefügt. Bei den neuen Flächen handelt es sich überwiegend um Ausgleichsflächen am Aabach und an der Kläranlage sowie um eine Ackerfläche im Bereich der Mündung der Neuen Hessel in die Alte Hessel östlich der Rebhuhnstraße. Mit seinen nun insgesamt 265 ha ist es das drittgrößte Feuchtwiesen-Schutzgebiet im Kreis Gütersloh.

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Eine sehr große Bedeutung erfährt das NSG auch durch das Auftreten an zahlreichen gefährdeten Vogelarten. So brüten hier regelmäßig zehn Paare des Große Brachvogels und auch der Kiebitz und das Schwarzkehlchen nutzen das Schutzgebiet zur Brut und Aufzucht ihrer Jungen. Desweiteren findet man im Schutzgebiet seltene Arten wie die Feldlerche, den Baumpieper, die Rohrweihe, das Rebhuhn und auch den gefährdeten Baumfalken. Am Ziegenbach und an den Blänken des Gebietes entdeckt man Schnatterenten, Pfeif- und Krickenten, Grau- und Kanadagans, aber auch Blässgänse und Saatgänse. Als für den Besucher besonders attraktive Arten lassen sich hier auch der auffällige Silberreiher, der Kranich und sogar der Schwarzstorch Beobachten. 

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Für interessierte Besucher führt ein Naturlehrpfad durch das Gebiet und informiert über die wertvolle Pflanzen- und Tierwelt. Von der Aussichtskanzel an der Wiesenstraße lassen sich die zahlreichen Vögel sehr gut beobachten. Zum Schutz der Wiesenvögel dürfen die Flächen aber nicht betreten werden. 

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Quelle: http://www.biostation-gt-bi.de

Dümmer See

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Die niedersächsische Diepholzer Moorniederung hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten Kranichrastplätze Europas entwickelt. Die größtenteils abgetorften Hochmoore sind wiedervernässt worden, wodurch große flache Gewässer entstanden sind. Diese stellen für den Kranich sehr attraktive Schlafplätze dar. Die ausgedehnten Maisfelder der Umgebung bieten den großen Vögeln im Herbst viel Nahrung in Form von Ernteresten. Immer mehr Kraniche machten in den letzten Jahren hier Station, im November 2008 wurde mit bis zu 77.000 gleichzeitig anwesenden Vögeln ein neuer Rekord erreicht. 

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Neben den imposanten Kranichen lassen sich zahlreiche weitere interessante Vogelarten beobachten, darunter Saat- und Blässgänse, Große Brachvögel, Kornweihen, Raubwürger, mit Glück Sing- und Zwergschwäne, Raufußbussarde, Sumpfohreulen oder sogar Seeadler. Am Dümmer, dem zweitgrößten nordwestdeutschen Binnensee, können Silberreiher, Gänsesäger und viele weitere Arten in großer Individuenzahl beobachtet werden. Am letzten Tag am Nordufer des Dümmersees sind zahlreiche nordische Wasservögel zu erwarten. Die Chance Singschwäne zu sehen, ist gut.

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Quelle: https://www.birdingtours.de/duemmersee-herbst/

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